Von Michael Kramer
LENGEDE.
"Wir stehen den Menschen zur Seite, denen es in unserer Gesellschaft nicht
so gut geht". Daran erinnerte Diözesanpräses Pater Ludger Wolfert in seiner
kurzen Ansprache während des Tischgottesdienstes im Lengeder Gemeindezentrum
Sankt Marien. Christliche Ökumene und soziale Ökonomie stünden bei der
Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) an erster Stelle. "Von unseren 65
Mitgliedern sind 15 evangelischen Glaubens", berichtete anschließend
Vorsitzender Bernhard Gertler in der Jahresversammlung. Außerdem sei der
Einsatz für menschliche Arbeitsbedingungen und christliche Solidarität im
Berufsleben konfessionsübergreifend.
So sei es am 1. Mai zum Staunen der Gewerkschaftler schon gute Tradition,
daß sich die KAB mit zahlreichen kirchlichen Bannern nach der Messe im
Braunschweiger Dom an der Kundgebung beteilige.
Das umfangreiche
Bildungsprogramm der KAB-Lengede wird sich auch in diesem Jahrwieder mit
Politik zum Thema "Europa" im Februar und April beschäftigen. Soziales wird
mit einem Projekt "Bildung in Bolivien" im März und "Familie hat Vorfahrt"
im Herbst behandelt. Religiös wird es bei Vorträgen zu "Hildegard von
Bingen" und der päpstlichen Enzyklika "Centesimus annus".
Heidi John vom
Familienkreis warb für das monatliche Kegeln, eine Fahrt zum
Kyffhäuser sowie
eine Flußfahrt auf der Oker im Sommer.
Gern erinnerten sich
alle an eine romantische Mai-Andacht am Seerosenteich im
Lengeder
Naturschutzgebiet, die auch dies Jahr organisiert wird.
Josef Heinen wurde
für 4o Jahre Tätigkeit als KAB-Vertrauensmann ausgezeichnet
sowie Susanne und
Dietmar Wolf für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Für Bernhard
Gertler
überraschend, bedankte sich die Versammlung mit einer Flasche Wein bei ihm
für 2o Jahre Arbeit
als Vorsitzender und wählte ihn gleich darauf erneut für zwei Jahre.
Geschäftsführer
wurde Hermann Kühnelt, Schriftführerin bleibt Marianne Nagler und
Frauenwartin
Marianne Koch wurde bestätigt.