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Black Friday 2025: KAB fordert faire Arbeitsbedingungen für Paketzusteller:innen

Köln, 27. November 2025: Zum diesjährigen Black Friday am 28. November erinnert die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) daran, dass der Erfolg des Onlinehandels maßgeblich auf der Arbeit von Paketzusteller:innen beruht.

Gerade in der Aktionswoche rund um den Black Friday steigen Belastung und Zeitdruck deutlich.

Viele der bereits in der Kampagne Aktion FAIRES Paket von der KAB aufgezeigten Probleme – Subunternehmerketten, hoher Zeitdruck und fehlende Kontrollen – bestehen weiterhin. Die Kampagne hat gezeigt, dass diese Missstände uns alle betreffen und dringend gelöst werden müssen. Die KAB bleibt deshalb engagiert bei diesem Thema, kämpft für faire Arbeitsbedingungen und ruft dazu auf, dass diese Probleme nicht aus dem Blick geraten. Besonders die gängigen Werkvertragsstrukturen halten diese Missstände am Laufen. Deshalb macht die KAB deutlich:

Paketzusteller:innen brauchen echten Schutz. Werkverträge dürfen nicht länger das Schlupfloch für Ausbeutung sein! Als Motor der Ausbeutung gehören sie endlich abgeschafft.

Gleichzeitig begrüßt die KAB die dauerhafte Verlängerung des Paketboten-Schutz-Gesetzes im Oktober 2025 durch den Bundestag:
„Die Entfristung ist ein starkes Zeichen, darf aber nur ein erster Schritt sein. Entscheidend ist, dass Kontrollen ausgeweitet werden, damit Arbeitsrecht auch wirklich durchgesetzt wird“, betonen Bundespräses Stefan-Bernhard Eirich und Bundesvorsitzende Sarah Prenger.

Die KAB fordert deshalb, die Umsetzung des Gesetzes eng zu begleiten und Verstöße konsequent zu ahnden. Verbraucher:innen ruft sie zu bewusstem Konsum auf: Jede informierte Entscheidung trägt dazu bei, faire Arbeitsbedingungen zu stärken.

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