KAB Diözesanverband Hildesheim

Herbsttagung 2021

WERTvoll arbeiten

- menschenwürdig statt prekär. Herbsttagung der KAB 2021

Herbsttagung 2021. Eine besondere Veranstaltung und das in mehrfacher Hinsicht. Ein neuer Verbandsschwerpunkt, neue Texte und nach der digitalen Herbsttagung 2020 endlich wieder eine Tagung, die wir gemeinsam an einem Ort durchführen konnten.

wirklich vor Ort...

Für den 6. November 2021 lud der Diözesanverband seine Mitglieder nach Vöhrum ein. Der Ort war gut gewählt, denn die Kirche dort ist Josef dem Arbeiter geweiht und eines der Kirchenfenster zeigt ihn mit Stahlkochern. Vöhrum, ein Ortsteil von Peine, ist ein guter Ort, um über die Auswirkungen prekärer Arbeit nachzudenken. Hinterließ doch die Stahlkrise deutliche Auswirkungen in der Arbeitswelt und damit auch prekäre Verhältnisse.
Zunächst stand das Wiedersehen im Vordergrund. Mit etwa 20 Personen hatten wir unter den geltenden Corona-Regeln Platz und freuten uns einander persönlich zu begegnen. Wie gewohnt bieten die Herbst- und Frühjahrstagungen genug Raum für Austausch und Begegnung. Etwas, das in diesem Jahr besonders wichtig war. Inhaltlich bestimmte der Beschluss der Bundesdelegiertenversammlung 2021 „Für ein christliches Miteinander in der Arbeitswelt. WERTvoll arbeiten – menschenwürdig statt prekär“ die Tagung.

... und mittendrin ...

Die Tagung startete mit einem gemeinsamen Mittagessen. Es folgte die Begrüßung und inhaltliche Einführung in die Tagung durch Rüdiger Wala, Vorsitzender des KAB Diözesanverbands Hildesheim. Anschließend trug Siliva Scharfenberg, Vorsitzende des KAB Diözesanverbands Hildesheim, einen geistlichen Impuls vor, der sich mit der Bibelstelle Mk 12,41-44 und dem Thema „sein Scherflein beitragen“ beschäftigte. Der Impuls ist aus S. 4 abgedruckt. Die inhaltliche Auseinandersetzung erfolgte  in drei Schritten. Zunächst stellte Diözesansekretär Dr. Timo Freudenberger den Beschlusstext zu WERTvoll arbeiten – menschenwürdig statt prekär vor. Das Thema prekäre Arbeit wurde im Anschluss mit Filmausschnitten über das Leben eines Paketboten verdeutlicht. Die Diskussion verlief sehr lebendig, was nicht nur an den sehr klaren Szenen aus dem Film lag, sondern auch an der Tatsache, dass für die meisten Teilnehmer*innen prekäre Arbeit ein bekanntes Phänomen ist. Dennoch ist eine weitere Sensibilisierung im Hinblick auf das Erkennen prekärer Arbeitsverhältnisse notwendig, damit ein gezielter Einsatz für die Abschaffung prekärer Arbeit gelingt. Viele Diskussionsbeiträge belegten, wie die Mitglieder von diesem Thema berührt werden. Der Verbandsschwerpunkt ist für viele greifbar geworden. Das gemeinsame Engagement gegen prekäre Arbeit stärkt das gemeinsame innververbandliche Tun. Auch wenn es harte Arbeit bedeutet, ist die Bereitschaft groß, sich des Themas anzunehmen. Das macht Mut.

Arbeit? Nur etwas für Sklaven?

In einer abschließenden gemeinsam gestalteten Wort-Gottes-Feier griff Rüdiger Wala das Thema noch einmal erneut auf und verwies darauf, dass prekäre Arbeit ein uraltes Phänomen sei, was er am Arbeitsbegriff und den dazugehörigen Bedingungen der Antike verdeutlichte. Die Herbsttagung war ein gelunger Auftakt für die intensive Beschäftigung mit dem neuen Verbandsschwerpunkt.

 

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